Geodateninfrastruktur Niedersachsen (GDI-NI) klar

Aufbau der Geodateninfrastruktur Niedersachsen wird wissenschaftlich begleitet

Evaluierung durch die Universität Osnabrück und die Fachhochschule Oldenburg / Ostfriesland / Wilhelmshaven zur Qualitätssicherung und Optimierung der Zielerreichung


Der Aufbau und Betrieb der Geodateninfrastruktur Niedersachsen (GDI-NI) wurde von der Niedersächsischen Landesregierung am 29.11.2005 beschlossen. Unter Berücksichtigung der Europäischen Geodateninfrastruktur (INSPIRE), der Geodateninfrastruktur Deutschland (GDI-DE) und der Beschlüsse der Landesregierung zum eGovernment koordiniert der Lenkungsausschuss GDI-NI den Aufbau der Geodateninfrastruktur Niedersachsen strategisch. Kommunen, Wirtschaft und Wissenschaft werden bei dem stufenweisen Umsetzungskonzept einbezogen. Die technische Koordinierung der Geodateninfrastruktur Niedersachsen wird durch die Koordinierungsstelle GDI-NI beim Landesbetrieb Landesvermessung und Geobasisinformation Niedersachsen (LGN) wahrgenommen.

Die vorrangigen Ziele beim Aufbau der GDI-NI sind die Einrichtung eines zentralen Geodatenportals Niedersachsen, die Festlegung und Einführung von verbindlichen Standards für Geodaten und Geodienste sowie einheitliche Regelungen für die Datenabgabe. Der Kabinettsbeschluss sieht eine wissenschaftliche Begleitung des Aufbaus der Geodateninfrastruktur Niedersachsen im Rahmen einer Evaluierung vor. Mit der Durchführung dieser bisher einmaligen Maßnahme zur Qualitätssicherung des Aufbaus einer Geodateninfrastruktur sind die Universität Osnabrück, vertreten durch das Institut für Geoinformatik und Fernerkundung, und die Fachhochschule Oldenburg / Ostfriesland / Wilhelmshaven, vertreten durch das Institut für Angewandte Photogrammetrie und Geoinformatik, von der Koordinierungsstelle GDI-NI beauftragt worden.

Im Rahmen der Evaluierung werden bis zum 30.04.2008 fachlich-inhaltliche, organisatorische und technische Maßnahmen zum Aufbau der GDI-NI untersucht. Alle Maßnahmen werden hinsichtlich der Themenbereiche Zuverlässigkeit, Nutzbarkeit und Funktionalität geprüft. Die Evaluierung umfasst neben vorhandenen Teilkomponenten wie dem VKV-Mapserver und Fachinformationssystemen der einzelnen Ressorts auch die Einbindung von internationalen Normen und Standards, Regelungen zur Datenabgabe, Maßnahmen des Marketings sowie die Realisierung des Geodatenportals Niedersachsen (www.geodaten.niedersachsen.de) als zentraler Zugangspunkt zu den niedersächsischen Geodaten.

Evaluierung der GDI-NI

Evaluierung der GDI-NI

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