Geodateninfrastruktur Niedersachsen (GDI-NI) klar

Applikationsprofile

Die Standards des Open Geospatial Consortiums (OGC) definieren die Schnittstelle zum Austausch von Geodaten mittels Webdiensten.

Hierbei werden die für die Definition dieser Schnittstelle mindestens erforderlichen Parameter festgelegt. Dies führt dazu, dass eine gewisse Anzahl an Freiheitsgraden in dem Standard enthalten ist, die von einem Dienst in unterschiedlichem Umfang genutzt und teilweise auch unterschiedlich interpretiert werden kann.

Damit innerhalb einer Geodateninfrastruktur ein hohes Maß an Interoperabilität erreicht wird und den Nutzern gleichartige Dienste zur Verfügung gestellt werden können, werden in einem Konsensprozess diese Freiheitsgrade eingeschränkt beziehungsweise weitere Vereinbarungen bezüglich einer Schnittstelle getroffen und in Form eines Applikationsprofils zu einem OGC-Standard verabschiedet.

GDI-DE

Innerhalb der Geodateninfrastruktur Deutschland werden solche Applikationsprofile in Arbeitskreisen unter Leitung der Geschäfts- und Koordinierungsstelle GDI-DE erarbeitet und vom Lenkungsgremium GDI-DE als so genannte DE-Profile verabschiedet. Für die Geodateninfrastruktur Niedersachsen werden diese deutschlandweit gültigen Applikationsprofile unverändert übernommen.

GDI-NI

Aufgrund der besonderen Bedeutung von Metainformationen für eine GDI wurde innerhalb der Geodateninfrastruktur Niedersachsen (GDI-NI) der Bedarf erkannt, aufbauend auf den Vorgaben der GDI-DE, einen Mindestumfang an zu erfassenden Metainformationen für Datensätze zu definieren. Das Ergebnis dieser Überlegungen ist das vom Lenkungsausschuss GDI-NI verab­schiedete Metadatenprofil, dass nach Anpassung an die akutellen INSPIRE-Vorgaben in der Version 2.1.1 vorliegt.

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