Geodateninfrastruktur Niedersachsen (GDI-NI) klar

Newsletter 1/ 2012 vom 05. März 2012

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

rechtzeitig zum Auftritt der Koordinierungsstelle GDI-DE auf der CeBIT, die dort das neue Geoportal.DE präsentiert, möchten wir Sie wie gewohnt über die Neuigkeiten rund um die Geodateninfrastruktur informieren.

Dieser Newsletter ist besonders für Kommunen interessant, denn im Mittelpunkt stehen die kommunale Beteiligung am INSPIRE Monitoring 2011 und die damit verbundene Aufbereitung von Metadaten. Wir stellen Ihnen Metadaten und Metadatengestaltung in einem inhaltlichen und in einem technischen Teil vor und bieten Ihnen zugleich neue Leitfäden für Ihre praktische Arbeit als Download an.

Auch Neueinsteiger und GDI-Akteure, die es ganz genau wissen wollen, finden verständliche Informationen zum Aufbau einer kommunalen Geodateninfrastruktur, denn die Initiative GDI-Südhessen stellt auf unterhaltsame Art und Weise alle Belange der Geodateninfrastruktur vor, so dass auch Sie in Sachen GDI leicht den Anschluss finden werden.

Des Weiteren bekommen Sie einen Einblick in die ATKIS - Bildflugprogramme 2012/2013 des LGLN und deren Produktion.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen.


CeBIT: Die Koordinierungsstelle GDI-DE präsentiert das Geoportal.DE

Geoportal.DE

Bildrechte: GDI-DE
Die Koordinierungsstelle Geodateninfrastruktur Deutschland (GDI-DE) sowie das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) stellen im Public Sector Parc (Halle 7, Stand B 40) auf der CeBIT 06. - 10. März 2012 das neu entwickelte Geoportal Deutschland vor. Am Stand präsentieren Fachexperten der GDI-DE das Geoportal.DE, sowie die Internetanwendungen Geodatenkatalog-DE und GDI-DE Testsuite.

Ab 2012 können Bürger, Unternehmen und Verwaltungsstellen im offenen Netzwerk der GDI-DE im Geoportal.DE fach- und grenzübergreifend nach Geodaten suchen, diese kombinieren und sie in gängigen Internetbrowsern auf Karten darstellen.
Mehr erfahren Sie unter: http://www.geoportal.de/DE/GDI-DE.


Konventionen der GDI-DE für den technischen Aufbau von Metadaten

Im Januar dieses Jahres wurden gemeinsame technisch-semantische Anforderungen an Metadaten innerhalb der GDI-DE vereinbart. Die Ausführungen sind für Sie insbesondere dann interessant, wenn Sie selbst eine Metadatenkomponente / Katalogsoftware (CSW) betreiben. Eine detaillierte Beschreibung der vereinbarten Konventionen können Sie im Geodatenportal unter dem Menüpunkt „Metadaten / Aufbau von Metadaten" lesen.
Link:http://www.geodaten.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=30024&article_id=103153&_psmand=28


In unserem Leitfaden zur „Daten-Service Kopplung in Niedersachsen" finden Sie weitere technische Vorgaben und Hinweise, um Ihre Metadaten und Dienste interoperabel zu gestalten. Wir bitten um freundliche Beachtung!
Link: http://www.geodaten.niedersachsen.de/download/64314


Unser Ziel für Niedersachsen: Qualitativ hochwertige Metadaten

Metadaten, umgangssprachlich auch als „Geodatenbeschreibungen" bezeichnet, sind neben Standards & Normen das tragende Element der Geodateninfrastruktur. Der Nutzer kann nur durch sie überhaupt erfahren, welche Geodaten und Geodatendienste zur Verfügung stehen! Dies haben wir zum Anlass genommen, einen Leitfaden zu diesem Thema zu erstellen. Sie sollten unseren Leitfaden lesen, wenn Sie selbst Geodaten beschreiben müssen, einen eigenen Katalog (CSW) betreiben oder Sie vorhaben, eine Suchoberfläche für Metadaten zu gestalten.


Alle Informationen finden Sie im Geodatenportal unter dem Menüpunkt „Metadaten / Verwenden von Metadaten". Zusätzlich können Sie sich den kompletten Leitfaden „Qualitativ hochwertige Metadaten pflegen und verarbeiten" als PDF herunterladen.
Link: http://www.geodaten.niedersachsen.de/download/63026


INSPIRE Monitoring 2011 in Niedersachsen

Im Rahmen unseres Aufrufs zum INSPIRE Monitoring 2011 sind in diesem Jahr erstmalig alle kommunalen Stellen aufgerufen, INSPIRE relevante Geodaten und Geodatendienste zu benennen. Eine Benachrichtigung erfolgte bereits per E-Mail über die Koordinierungsstelle GDI-NI.

Vergessen Sie bitte nicht, die Metadaten zu den INSPIRE relevanten Geodaten und Geodatendiensten mit dem Schlagwort „inspireidentifiziert" zu kennzeichnen, damit Ihre Daten ab dem kommenden Jahr automatisiert von der GDI-DE ausgewertet werden können. Wir bitten um Ihre Rückmeldung bis zum 23. März 2012!


Alle uns zugesandten gemeldeten Geodaten und Geodatendienste werden zusammengeführt und durch uns an die Koordinierungsstelle GDI-DE gemeldet. Dort durchlaufen die niedersächsischen Angaben eine Plausibilitätskontrolle. Nachdem die Daten aller Bundesländer inhaltlich qualifiziert vorliegen, erfolgt die Meldung der Bundesrepublik Deutschland durch die Koordinierungsstelle GDI-DE an die Europäische Kommission. So wird transparent, welcher Stand beim Ausbau der GDI in Europa bereits erreicht wurde.


INSPIRE - Anfangsbetriebsfähigkeit von Download- und Transformations-diensten

Ab dem 28. Juni 2012 müssen alle INSPIRE identifizierten Geodatensätze über Download- und Transformationsdienste in einer sog. „Anfangsbetriebsfähigkeit" verfügbar gemacht werden. Die Anfangsbetriebsfähigkeit der Dienste beinhaltet Ihre Existenz und Funktionsfähigkeit. Qualitative Anforderungen zur Performanz, Kapazität und Verfügbarkeit müssen erst zum 28. Dezember 2012 als „volle Betriebsfähigkeit" erreicht werden. Rechtliche Basis bildet hierzu die Verordnung (EU) Nr. 1088/2010 zur Änderung der Verordnung hinsichtlich der Netzdienste über Download- und Transformationsdienste.


Die Geodatensätze müssen zum 28. Dezember 2012 noch nicht im INSPIRE-Datenmodell gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1089/2010 zur Durchführung der INSPIRE-Richtlinie hinsichtlich der Interoperabilität von Geodatensätzen und -diensten bereitgestellt werden, sondern lediglich in der Form, in der sie heute vorliegen.

Ausführliche Informationen finden Sie in unserem Geodatenportal in der Rubrik INSPIRE: http://www.geodaten.niedersachsen.de/


GDI-Infotour - Ein Angebot für Kommunen der GDI-Südhessen

GDI Info Tour

Bildrechte: GDI-Südhessen

Die GDI-Südhessen präsentiert, zugeschnitten auf kommunale Bedürfnisse, in einer einzigartigen Art und Weise das Thema Geodateninfrastruktur. Ein agiler, jedoch etwas faltiger Bebauungsplan führt Sie durch die Welt der Geodaten, Datenbeschreibungen, Standards und Normen. Dabei können Sie je nach Vorwissen und Funktion in die Komplett-Tour einsteigen. Zwischendurch sind immer wieder kleine Rätsel zu lösen, bei denen Sie zeigen können, was Sie über das Thema GDI behalten haben oder noch lernen müssen. Mit Hilfe einer Schritt-für-Schritt Anleitung erhalten Sie Anregungen, Ihren eigenen GDI-Knoten aufzubauen.

Wir wünschen Ihnen gute Unterhaltung und danken der GDI-Südhessen für die sehenswerte Aufarbeitung dieses Themas!

Hier gelangen Sie zur GDI-InfoTour der GDI-Südhessen: http://www.gdi-infotour.de/


ATKIS - Bildflugprogramm 2012 des LGLN

Die LGLN führt ein jährliches Bildflugprogramm zur Erzeugung von digitalen Luftbilddaten als Infrastrukturmaßnahme des Landes Niedersachsen durch. Die Vorbereitungen zum ATKIS-Bildflug 2012 sind abgeschlossen und das Programm steht kurz vor der Ausführung. Der komplette Nordosten Niedersachsens von Wilhelmshaven bis Lüchow wird im Frühjahr dieses Jahres mit einer Auflösung von 20 cm/Pixel beflogen. Das Land Bremen und die Stadt Bremerhaven haben sich der ATKIS-Beschaffung über einen Kooperationsvertrag mit dem LGLN angeschlossen und erhalten so die Sonderbefliegung ihres Gebiets in einer höheren Auflösung.


Sowie die digitalen Luftbilder von den Bildflugfirmen an das LGLN geliefert und einer Qualitätsprüfung unterzogen worden sind, stehen diese ab dem Frühsommer als Orientierte Luftbilder den Kunden zur Verfügung. Die Weiterverarbeitung zu Digitalen Orthophotos (DOP) erfolgt sukzessive. Die ersten Ergebnisse werden ab September verfügbar sein. Die Bildflugplanung 2012 können Sie hier einsehen:
http://www.lgn.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=11077&article_id=51723&_psmand=35


Im Jahr 2013 wird der Südteil Niedersachsens von Hannover über Helmstedt bis Göttingen beflogen. Kommunen oder Verbände aus diesem Bereich und der angrenzenden Nachbarschaft, die sich über einen Kooperationsvertrag zur Beschaffung von spezifischen Geobasisdaten mit dem LGLN dem Programm anschließen wollen, können dies tun, um ihre eigenen Kosten für eine Befliegung zu reduzieren. Interessenten melden sich bitte bis Juni 2012 beim LGLN, da das Vergabeverfahren bereits im Herbst dieses Jahres startet. Auch spezielle Datenanforderungen wie z.B. eine höhere Auflösung der Luftbilddaten können vereinbart werden. Die Leistungen des LGLN umfassen die Durchführung der Vergabe, die Erstellung der Vergabe- und Leistungsbeschreibungen, sowie die Qualitätssicherung der Daten. Kommen Sie mit dem LGLN ins Gespräch!


Veranstaltungshinweis


GEOINFORMATIK 2012 in Braunschweig

Geoinformatik 2012

Bildrechte: IGF

Unter dem Motto Mobilität und Umwelt wird die GEOINFORMATIK 2012 vom 28.03. - 30.03.2012 in Braunschweig mit Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltungen stattfinden. Ziel der Konferenz ist es, die Entwicklungschancen der Geoinformatik mit den benachbarten Disziplinen des Verkehrs- und Mobilitätsmanagements, der Fahrzeugtechnik und der Infrastrukturplanung auszuloten. Auch sollen die Möglichkeiten der Geoinformatik in Hinblick auf die Wechselwirkung zwischen individuellem und kollektivem Mobilitätsstreben und der Umwelt sowie der Gefährdung der Transportwege durch Umwelteinflüsse diskutiert werden. Mehr erfahren Sie unter: http://www.geoinformatik-os.de

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Wenn Sie unsere Leser oder die Leser des GDI-DE Newsletters über interessante Themen rund um die GDI in Niedersachsen informieren möchten, dann melden Sie sich bei der Koordinierungsstelle GDI-NI.

Haben Sie Fragen zur Geodateninfrastruktur Niedersachsen?
Sind Geodaten, die Sie benötigen, nicht im Geodatenportal zu finden?

Dann schreiben Sie uns doch eine E-Mail mit Ihren Wünschen und Anregungen an:
gdi@lgln.niedersachsen.de

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Koordinierungsstelle GDI-NI

beim

beim Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Niedersachsen (LGLN)

Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Niedersachsen (LGLN)
Podbielskistraße 331
30659 Hannover

Telefon: +49 511 64609-444
Telefax: +49 511 64609-161
E-Mail: gdi@lgln.niedersachsen.de






Geodateninfrastruktur Niedersachsen (GDI-NI)

Über folgenden Link können Sie den Newsletter im pdf-Format downloaden.

http://www.geodaten.niedersachsen.de/download/64787

05.03.2012

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